• 26. Dezember 2017

Bäume oder Bienen?

Bäume oder Bienen?

Bäume oder Bienen? 1024 681 HAMBURG TEAM Investment Management
BÄUME oder BIENEN ?

Das Thema Corporate Social Responsibility wird für den Investment- und Finanzbereich ein immer wichtigeres Thema. Die Verankerung von ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Aspekten im Geschäftsmodell wird zu Recht zunehmend erwartet.

HTIM hat beschlossen, mit jedem Immobilienfonds ein Umwelt- oder Sozialprojekt zu unterstützen. Die Projekte werden in Abstimmung mit den Anlegern des jeweiligen Fonds ausgewählt und die Kosten von HTIM übernommen.
Für den ersten Fonds stellen wir uns gerade die Frage „Bäume oder Bienen?“. Eine der Optionen wäre eine Förderung des Projektes „Mein Baum – Meine Stadt“ der Stadt Hamburg, um dazu beizutragen, dass Ausgleich für die Versiegelung des Bodens bei Neubauvorhaben geschaffen wird. Der Hamburger Senat zahlt 500 bis 1.000 Euro dazu, wenn 500 Euro für das Pflanzen eines neuen Straßenbaumes gespendet werden. Die Spender können dabei selbst festlegen, an welchen der möglichen Pflanzstandorte ein Baum gesetzt werden soll. Über 5.300 Bäume konnten seit 2011 bereits gepflanzt werden. Sogar Ringo Starr war unter den Spendern. Er entschied sich für zwei Mehlbeeren an der Finkenstraße auf St. Pauli – in Sichtweite des Beatles-Platzes.

Die zweite Idee befasst sich mit der Biene als einer der wichtigsten Botschafterinnen für nachhaltige Entwicklung. Ihre Bedeutung für Ökologie, Nahrungssicherheit und somit die Gesellschaft ist groß und die Bestäubung durch Bienen unverzichtbar für das Funktionieren von Ökosystemen. In China muss die Bestäubung der Felder bereits größtenteils durch „menschliche Bienen“ erfolgen, da es aufgrund des jahrzehntelangen Einsatzes von Pestiziden zu wenige Bienen gibt. Zwar ist die Situation in Deutschland nicht so dramatisch, aber auch hier muss dem Bienensterben entgegengewirkt werden. Durch die Übernahme einer Patenschaft für ein Bienenvolk können Bienen unterstützt werden, ohne dass man sich zum Imker ausbilden lassen und einen eigenen Bienenstock haben muss. Man kann „sein Volk“ besuchen und bekommt regelmäßig Honig zum Probieren.
Die Qual der Wahl haben nun unsere Investoren. Ob nun Bienen oder Bäume unser erstes Nachhaltigkeitsprojekt werden, kann man bald auf unserer Homepage nachlesen.